Individuelle Versorgung im Krankheitsfall

krankheit 350Um Ihr Pferd auch im Krankheitsfall optimal zu betreuen, bieten wir zahlreiche kostenpflichtige Serviceleistungen an. So geben wir Ihrem Pferd die benötigten Medikamente oder stellen es beim Hufschmied vor. Ist das Separieren eines Pferdes aufgrund einer Erkrankung erforderlich, besteht die Möglichkeit, eine Paddockbox abzuteilen, die dennoch Sichtkontakt mit der Herde gewährleistet. Um die beste Versorgung für Ihr Pferd auch dann gewährleisten zu können, wenn Sie nicht erreichbar sind, werden bereits im Vorfeld Erstmaßnahmen abgesprochen.

Tägliche Sichtkontrolle

Morgens sehen wir uns jedes Pferd genau an und dokumentieren Auffälligkeiten im Stallbuch. So können Sie als Eigentümer ruhigen Gewissens in Ihren Tag starten. Fallen uns größere Probleme auf, melden wir uns selbstverständlich sofort bei Ihnen.

Impfungen

Da Pferde für den Tetanus-Erreger sehr empfänglich sind, ist diese Impfung mit ihrer regelmäßigen Auffrischung (alle 2 Jahre) aus Tierschutzgründen unerlässlich. In den vergangenen Jahren traten in Deutschland in seltenen Fällen Herpes-Erkrankungen auf, für die derzeit jedoch kein Impfstoff vorliegt.

Die Influenzaimpfung bietet Schutz vor bestimmten Erregerstämmen, nicht jedoch vor allen. Ebenso sind auch Krankheitsausbrüche bei geimpften Pferden bekannt, die dann aber häufig harmloser verlaufen. Aus diesem Grund verzichten wir hier auf eine pauschale Impfpflicht und möchten diese Entscheidung jedem Pferdebesitzer selbst überlassen.

Hufbeschlag

Aufgrund der erhöhten Verletzungsgefahr muss das Pferd an den Hinterbeinen unbeschlagen sein. Im Falle einer medizinischen Notwendigkeit kann der Pensionsgeber auf Anfrage eine Ausnahmegenehmigung erteilen. Bei der Eingewöhnung eines fremden Pferdes oder sonstiger Unruhe in der Herde muss jedoch stets auf alternativen Hufschutz umgestellt werden.

Entwurmungen

Um den Wurmdruck konstant niedrig zu halten, misten wir die Paddock- und Liegeflächen täglich ab. Dreimal im Jahr führen wir eine Entwurmung des gesamten Pferdebestandes durch. In regelmäßigen Abständen werden die Liegeflächen zudem mit effektiven Mikroorganismen eingesprüht.

Im Herbst verwenden wir häufig Wurmkuren mit einem Wirkstoff gegen Dasseln oder andere Kombipräparate, die aus diesem Grund etwas teurer sind. Der Wirkstoff wird regelmäßig gewechselt, um Resistenzen zu vermeiden.

Auf die Gabe einer Wurmkur kann nur verzichtet werden, wenn ein ärztliches Attest des Tierarztes vorliegt, das Wurmfreiheit bescheinigt. Möchte jemand sein Pferd zusätzlich entwurmen, muss es für drei Tage separiert werden.

Gesundheitszeugnis

Um zu vermeiden, dass ein Neuankömmling bei seiner Ankunft eine ansteckende Krankheit einschleppt, setzen wir ein aktuelles fachtierärztliches Gesundheitszeugnis voraus.

Eingewöhnung

Die Dauer der Eingewöhnung eines Pferdes ist sehr unterschiedlich und hängt stark von den Vorerfahrungen und dem Verhalten des Neuzugangs ab. Manche Pferde integrieren sich in kürzester Zeit, während andere Monate brauchen. Gleiches gilt für das Erlernen der Futterstationen. Hier sollte man mit mindestens vier Wochen rechnen.